Die Klasse 3c

Entwicklungspädagogisches (ETEP) Lernen in der Klasse 3c

 

Es ist eine große Herausforderung die Heterogenität einer Schulklasse in den Blick zu nehmen. Es gilt die Vielfalt positiv wahrzunehmen und Gruppenprozesse danach auszurichten. Diese Aufgabe kann nur dann gelingen, wenn alle am Schulprozeß Beteiligten bei der Entwicklung und Realisierung der inklusiven Schule mithelfen.

Umso wichtiger ist es, nicht nur bei Integrationskindern und Präventivkindern das Verhalten zu entschlüsseln, sondern auch in der Regelklasse eine Gruppen-Diagnostik (Gruppen- ELDIB) zu erstellen. Daraus leiten sich Gruppenlernziele für die gesamte Klasse ab. Diese Ziele werden in den täglichen Unterricht und auch in den Freizeiteinheiten weiter trainiert.

Soziale und emotionale Entwicklung wird durch die Veränderung der Sichtweise über sich selbst und sein Umfeld erreicht. Dabei stellt das Bild über sich selbst den wichtigsten Faktor zur Beeinflussung des Verhaltens dar. Von daher ist ein wesentlicher Aspekt in der schulischen Arbeit, Einfluss auf das Selbstbild der Schülerinnen zu nehmen, um soziale und emotionale Entwicklung zu erreichen.

Zwei ETEP- PädagogInnen sind in den Unterricht integriert und unterstützen das LehrerInnen-Team bei der Unterrichtsgestaltung und Durchführung. Die individuellen, sowie auch die Gruppenlernziele werden tagtäglich trainiert. Durch die gute personelle Aufstellung, gelingt es dem Klassenteam, die Kinder dort abzuholen, wo sie momentan stehen.

Seit  der Herbstferien bietet das ETEP- Team das ETEP-Sozialkompetenztraining a in der Klasse 3c an. Verantwortungsbewusstsein, Gruppenteilhabe, Umgang mit Gefühlen und Konfliktmanagement werden künstlerisch, rhetorisch, wissenschaftlich und handwerklich trainiert. Die Stunden gestalten sich stets humorvoll- und ehe man sich versieht, sind die 90 Minuten schon wieder um.

 

T. Bayman
Entwicklungspädagogin/
Fachkraft für Inklusion

Sozialkompetenztraining im Klassenverband

 

Schule ist nicht nur ein Lernort, sondern als Lebensort zu begreifen. Das Leben besteht für unsere Kinder nicht nur aus Schule und Schule besteht nicht nur aus Unterricht.

Beim Zusammenleben und in der Interaktion mit anderen Mitmenschen lernen Kinder für ihr weiteres Leben. Ein sicheres Auftreten und angemessenes Handeln in Situationen des täglichen Lebens, sowie die Bedürfnisse und Ziele anderer zu berücksichtigen, sind Fähigkeiten, die Kinder mit der Zeit aufbauen und festigen müssen.
Hier setzt das Sozialkompetenztraining in der Klasse 3c an: Empathie, Kritikfähigkeit, Toleranz, Kooperationsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstbewusstsein, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein werden wöchentlich spielerisch trainiert.

T. Bayman
Entwicklungspädagogin/
Fachkraft f. Inklusion  

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